Ålesund – Stadt des Jugendstils
In der Morgendämmerung umrunden wir das Vestkapp, die nördliche Spitze der 30 km langen Halbinsel Stadlandet. Wegen starker Winde und Kreuzwellen gehört die Passage zu den gefährlichsten Norwegens. Daher ist geplant, an der engsten Stelle der Halbinsel, kurz vor dem Festland, einen Tunnel (Stad skipstunnel) für Seeschiffe zu bauen: 1,7 km lang, 49m hoch, Wassertiefe 12m und 36m breit. Ein spannendes Projekt – Tunnel bauen können die Norweger ganz bestimmt. Bei Wellen von 2,5m Höhe schaukelte unse Bett ganz angenehm, so muss es wohl ein Baby seine Wiege erleben.
Nach kurzen nächtlichen und morgendlichen Aufenthalten in Florø, Måløy und Torvik treffen wir am Vormittag in Ålesund ein. Für die schöne Jugendstil-Stadt haben wir ausreichend Zeit, um einen ausgedehnten Rundgang zu unternehmen. Nach einer Feuerbrunst im Januar 1904 war beinahe die gesamte Stadt vernichtet. Nicht zuletzt durch deutsche Unterstützung wurde die Stadt in nur drei Jahren (!) in neuem Glanz und damalig aktueller Architektur neu errichtet. Den Hausberg Aksla erklimmen wir über 418 Stufen. Die Sicht über die Stadt ist sehr schön aber leider etwas verregnet.
Wir setzen unser Fahrt entlang der norwegischen Küste fort. In den Häfen von Molde und Kristiansund legen wir nur kurz an.
Wetter 6°
wir wählen aus
- Carpaccio von getrocknetem und gesalzenem Dybvik-Kabeljau
- Kartoffel- und Frühlingszwiebelsuppe mit Smalahove vom Bauernhof Løne
- In Salz gebackene Hellesylt-Lammkeule mit Senfgemüse, Ofenkartoffeln und Rotwein-Demiglace
- Heilbutt aus Ryfylke, cremige Seetangsauce mit Schnittlauch und Forellenrogen, Erbspüree und Ofenkartoffeln
- Brownie mit Eiscreme von der Gangstad-Molkerei in der Region Trøndelag