Die Sonne lacht wieder, der heftige Wind hat die Wolken vertrieben. Die Wellen sind so hoch, dass es gefährlich wäre, mit unseren Booten eine Schärentour zu unternehmen.
Daher fahren wir nach Söderköping, eine gemütliche Kleinstadt am Götakanal, die zu den ältesten und am besten erhaltenen mittelalterlichen Städten Schwedens gehört. Enge Gassen, niedrige Holzhäuschen und Kopfsteinpflaster prägen die alten Viertel der Stadt.
Am Markt steht noch eine Telefonzelle von denen es in 1980er Jahren noch 44000 im Land gab. 2015 wurde die letzte außer Betrieb genommen.

Aus historischer Sich hat der Ort einiges zu bieten. Hier wurde die erste Königin Schwedens gekrönt, es gab ein Kloster, dann war Söderköping eine wichtige Handelsstadt, bis der Kanal für größere Schiffe zu flach war. Später wurden Kuranlagen gebaut.
Heute gibt es hier eine der besten Eisdielen Schwedens. Wir haben inzwischen das Preissystem verstanden und genehmigen uns drei Kugeln zu 55 SEK (statt einer zu 35). Den guten Ruf der Eisdiele können wir bestätigen.

Der Götäkanal verbindet Göteborg mit Stockholm. Dazu braucht es viele zum Teil kaskadierte Schleusen. Die größten Schiffe, die noch den Kanal nutzen, sind heute Ausflugsdampfer.

Übrigens: In Schweden gibt es wesentlich mehr öffentliche und dazu noch saubere Toiletten als zum Beispiel Apotheken.

Wetter 20-25°sonnigleicht bewölkt

Essen Hähnchencurry mit Reis